Brand in Garage rasch gelöscht

In Leopoldsdorf (BL) kam es am 25. Jänner aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand in einer Garage.  

Am Sonntag dem 25. Jänner wurden die Feuerwehren Leopoldsdorf, Maria Lanzendorf und Lanzendorf um 12:51 Uhr mit den Informationen „Garage brennt“ zu einem Brandeinsatz der Alarmstufe 2 nach Leopoldsdorf alarmiert.

Innerhalb kürzester Zeit rückte der Tank 1 Leopoldsdorf mit drei ausgerüsteten Atemschutzgeräteträgern und vollständiger Mannschaft aus. 

Am Einsatzort wurden die ersteintreffenden Einsatzkräfte bereits durch die Anwohner, die sich und ein Haustier eigenständig aus dem Gebäude retten konnten, erwartet. 

Neben starkem Brandgeruch konnte auch eine deutliche Rauchentwicklung in der Garage festgestellt werden. 

Umgehend wurde eine C-Löschleitung gelegt und hinter dem Gebäude in die Garage vorgenommen. Die Sicht in der Garage war aufgrund der starken Rauchentwicklung stark eingeschränkt. 

Dank einer Wärmebildkamera konnte der Brandherd schnell gefunden werden. In Brand stand eine Werkbank mit akkubetriebenen Geräten, Akkus und zugehörigen Ladestationen. Die Flammen konnten innerhalb kurzer Zeit größtenteils niedergeschlagen werden. 

Um erste Belüftungsmaßnahmen zu setzen, wurde das Garagentor durch den Atemschutztrupp von innen geöffnet. Durch den neugeschaffenen Zugang wurde das Brandgut aus dem Gebäude gebracht und draußen weiter abgelöscht. Die Akkus, die in Brand standen und noch starke Hitzesignaturen aufwiesen, wurden in Löscheimern eingelegt und abgekühlt. 

Die Meldung „Brand aus“ konnte 16 Minuten nach der Alarmierung, um 13:07 Uhr, durch den Einsatzleiter und Kommandanten der Feuerwehr Leopoldsdorf Andreas Perner gegeben werden.

Anschließende Kontrollen mit einer Wärmebildkamera zeigten, dass keine Gefahr des Wiederaufflammens bestand. Mit einem Hochleistungslüfter wurde das Gebäude vollständig vom Rauch befreit.

Eine Person musste rettungsdienstlich versorgt werden und die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. 

Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehren konnte ein mögliches Übergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden. 

Des Weiteren musste während diesem Brandereignis eine ausgelöste Brandmeldeanlage im Leopoldsdorfer Industriegebiet durch die Besatzung des Tank 2 Leopoldsdorf abgearbeitet werden. Hierbei handelte es sich lediglich um einen Fehlalarm.

Im Einsatz standen drei Feuerwehren mit acht Fahrzeugen, die Polizei Leopoldsdorf und das Rote Kreuz für etwas mehr als eine Stunde.


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